Kompogas® Building on Success in Perugia

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Kompogas® Building on Success in Perugia

Hitachi Zosen Inova errichtet mit Partner Cesaro Mac Import die fünfte Kompogas®-Trockenvergärungsanlage Italiens.
In Zusammenarbeit mit dem italienischen Partner Cesaro Mac Import baut Hitachi Zosen Inova die bereits fünfte Kompogas®-Anlage in Italien. In ihr werden künftig rund 40‘000 t/a Bioabfälle und 13‘500 t/a Grünabfälle zu hochwertigem Biomethan aufbereitet, um bis zu 2‘400 Haushalte oder über 500 Erdgasfahrzeuge mit Energie zu versorgen.
In Foligno, einer Stadt in der Provinz Perugia, entsteht bis Ende 2018 die fünfte Kompogas®-Anlage Italiens. Die Trockenvergärungstechnologie von Hitachi Zosen Inova (HZI) wird gemeinsam mit der Kompostierung von Cesaro Mac Import (CMI) der Kern eines Gesamtkonzepts, das die Verarbeitung und wirtschaftliche Verwertung von lokalem Bioabfall zum Ziel hat. Um die bestmöglichen Erträge aus dem Eintragsmaterial, in diesem Fall getrennt gesammelte organische Abfälle (FORSU) sowie Grünabfälle, zu erwirtschaften, wird dieses künftig einer Trockenvergärung und Kompostierung unterzogen. Während das entstehende Biogas zu wertvollem Biomethan aufbereitet wird, liefern die Gärreste hochwertigen Kompost für die Landwirtschaft.
Fünfte gemeinsame Anlage
Foligno ist das fünfte Projekt, welches HZI gemeinsam mit ihrem italienischen Partner CMI ausführt. CMI, italienischer Marktführer im Bereich der anaeroben Trockenvergärung, erhielt den Zuschlag für die Ausführung des Projekts von ASJA Ambiente Italia SpA bereits im Juli 2017. Die Vertragsunterzeichnung im September 2017 zwischen HZI und CMI untermauert die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Firmen. „Das Vertrauen, das uns sowohl CMI als auch ASJA mit diesem Auftrag erneut entgegenbringen, erfüllt uns mit Stolz. Wir sind überzeugt, dass wir mit Foligno ein weiteres Projekt in Italien erfolgreich umsetzen und damit unsere Marktposition behaupten und weiter stärken können“, sagt Bernard Fenner, Vice President System Unit AD bei HZI.
Bewährte Kompogas®-Technologie
HZI liefert das Trockenvergärungsmodul der Anlage, zwei PF1300 Stahlfermenter mit der zugehörigen Technologie inklusive Kontrollsystem. Darin werden künftig rund 40‘000 t/a FORSU und 13‘500 Grünabfälle verarbeitet. Im Vergärungsprozess entstehen täglich mehr als 14‘000 Nm3 Biogas, welches im Anschluss zu Biomethan aufbereitet und ins lokale Gasnetz eingespeist oder in der Form von komprimiertem Erdgas (CNG) als ökologischer Kraftstoff verkauft wird. Mit der gewonnenen Energie können täglich bis zu 2400 Haushalte versorgt oder über 500 Erdgasfahrzeuge angetrieben werden. Dies führt zu einer jährlichen Einsparung von über 2000 t fossilen Energieträgern.
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