Hitachi Zosen Inova baut 4 EfW-Anlagen rund um Moskau

Mit dem Auftrag zum Bau zweier weiterer EfW-Anlagen im Raum Moskau kann Hitachi Zosen Inova in Russland erneut einen Erfolg verbuchen, der das Land hinsichtlich Umsetzung seines Programms zur Abwendung von Mülldeponien und zur Förderung erneuerbarer Energien einen grossen Schritt vorwärts bringt. Künftig trägt die Verar-beitung von rund 2.8 Mio. t/a Haushalts- und Siedlungsabfälle zur Stromversorgung von 1.5 Mio. Einwohner in der russischen Hauptstadt bei.

Alternative Generating Company (AGK-1) hat Hitachi Zosen Inova (HZI) und deren russischem Konsortiumspartner ZiO-Podolsk, eine Tochtergesellschaft von Atomenergomash, am 28. Sep-tember 2020 «Notice to Proceed» für den Bau zweier weiterer Energy-from-Waste-Anlagen (EfW) im Raum Moskau erteilt. Nach den Aufträgen für die Anlagen in Voskresensk im Süden und Naro-Fominsk im Westen der Stadt entstehen mit den beiden neusten Projekten in Noginsk im Osten und Solnechnogorsk im Norden aktuell insgesamt vier Anlagen, die einen wichtigen Beitrag zur Abwendung von Abfalldeponien und der Umsetzung des 2017 lancierten nationalen Programms «Green Tariff» zur Förderung von erneuerbaren Energien leisten.

„Diese EfW-Anlagen sind Hightech-Projekte von RT-Invest. Für deren Realisierung haben wir uns für einen hochrangigen internationalen Partner und dessen beste Technologien entschie-den. Zusammen mit Hitachi Zosen Inova werden wir in den kommenden Jahren vier Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 2,8 Mio. Tonnen Abfall bauen. Die Integration der EfW-Technologie ist ein notwendiger Schritt zur Umsetzung eines fortschrittlichen und nachhaltigen Abfall-Managements in Russland “, sagte Andrey Shipelov, CEO von RT-Invest.

Sichere Abfallverwertung und Unterstützung der lokalen Wirtschaft
«Für die Region Moskau bedeutet die Umstellung von Abfalldeponien auf die moderne EfW-Technologie einen grossen Schritt in ein effizientes, hygienisches und umweltfreundliches Ab-fallmanagement», erklärt Bruno-Frédéric Baudouin, CEO bei HZI. «Wir sind stolz, mit der Liefe-rung unserer hochentwickelten Technologie, die strengste Emissionsanforderungen nicht nur erfüllt sondern regelmässig markant unterschreitet, einen Beitrag zu leisten zu Russlands Be-streben zur sicheren Verarbeitung von Abfall.»

Die vier Anlagen werden jährlich 2.8 Mio. Tonnen Haushalts- und Gewerbeabfälle, d. h. 700‘000 Tonnen pro Anlage, aus der russischen Metropole verarbeiten und daraus jeweils 70 MW elektrische Energie generiert, die ins Stromnetz eingespeist werden und zur Stromversor-gung von rund 1.5 Mio. Einwohnern beitragen.

Die vier Grossbaustellen sind zudem ein wichtiger Treiber für die lokale Wirtschaft. So wird ein grosser Teil der Technologiekomponenten mit lokalen Produzenten und Lieferanten realisiert. Ausserdem werden während der Bautätigkeiten mehrere Tausend temporäre und bei Inbetrieb-nahme der Anlage mehrere Hundert feste Arbeitsplätze geschaffen. Baubeginn der beiden Anlagen erfolgt innerhalb der nächsten Wochen.

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