Hitachi Zosen Inova erhält den Auftrag zur Lieferung dreier Kompogas®-Fermenter nach Chongqing. Für das Schweizer Unternehmen ist dies bereits das zweite Projekt in der chinesischen Metropole. Die Anlage verarbeitet künftig bis zu 110‘000 Tonnen organische Abfälle zu Biogas und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu Chinas ambitionierten Recycling-Zielen.

Das Schweizer Cleantech-Unternehmen Hitachi Zosen Inova (HZI) und der chinesisch-deutsche Kunde, German Biogas (GB), haben am 29. März 2020 einen Vertrag für die Lieferung von drei Kompogas® PF 2100 Fermentern für den Bau einer weiteren Biogasanlage in der chinesischen Stadt Chongqing unterzeichnet. Nach der Bestellung von zwei Kompogas® PF 1800 Fermentern 2017 findet dieses Prestige-Projekt nun eine Fortsetzung. Die neue Anlage wird sich auf dem gleichen Areal wie ihre Vorgängerin befinden und ist Teil eines gross angelegten Recycling Parks.

Robuste Technologie erfüllt höchste Anforderungen
Für HZI und GB ist es nach Chongqing 1 und Nanjing bereits das dritte gemeinsame Projekt. „Das flexible Design und die robuste Bauweise der Kompogas®-Fermenter hat sich in unseren ersten Projekten hervorragend bewährt und garantiert eine zuverlässige Biogasproduktion“, sagt Markus Dicke, CEO bei German Biogas. „Wir freuen uns, auch bei diesem Projekt auf die Expertise von HZI und auf die Kompogas®-Technologie zählen zu dürfen.“

In der neuen Einrichtung in Chongqing wird mit dem PF 2100 Fermenter-Modell erstmalig die grosse Ausführung des bewährten Kompogas® Kernmoduls in China eingesetzt. Diese neue Anlage wird eine neue Ära der gemeinsamen Verarbeitung von getrennt gesammelten, organischen Abfällen und Lebensmittelabfällen durch die anaerobe Trockenvergärungs-Technologie in China einleiten. Die Biogasanlage wird jährlich bis zu 110‘000 Tonnen getrennt gesammelte organische Abfälle sowie Speisereste verarbeiten und generiert daraus rund 12,5 Millionen Nm3 Biogas, was einem Energiegehalt von ca. 72,6 GWh/a entspricht.

Gemeinsam hochgesteckte Ziele erreichen
Für HZI ist dieses Projekt ein wichtiger Schritt, um im schwierigen chinesischen Markt weiter Fuss zu fassen. Gleichzeitig wird damit ein weiteres Teilziel des im August 2019 zwischen der Stadt Chongqing, German Biogas und HZI vereinbarten Memorandum of Understanding umgesetzt, welches die enge Zusammenarbeit der beteiligten Parteien bei der Umsetzung von Chinas hochgesteckten Recycling-Zielen beinhaltet.

Als COP21-Mitgliedsstaat hat China in den vergangenen Jahren grosse Projekte und Investitionen im Bereich nachhaltiger Umwelt- und Abfallwirtschaft lanciert. „Wir sind stolz, mit unserer Technologie einen Beitrag an Chinas nachhaltige Abfallwirtschaft und die energetische Verwertung von Grünabfällen dieser Millionenstadt leisten zu können“, unterstreicht Fabio Dinale, Vice President Business Development bei HZI, die Relevanz dieses Projekts sowohl für HZI als auch für die Nachhaltigkeitsstrategie Chinas.

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