Die deutsche HZI-Gesellschaft Hitachi Zosen Inova BioMethan GmbH erhielt im April Aufträge für den Bau von vier Biogasanlagen mit Biomethanerzeugung. Der Zevener Spezialist für Gasaufbereitungs- und Carbon-Capture-Technologie wickelt die Projekte mit einem Auftragsvolumen von insgesamt etwa 11,7 Mio. Euro als Generalunternehmer ab.

Den Anfang macht ein Projekt in der Nähe von Bordeaux: Die Bauarbeiten vor Ort beginnen bereits im Mai. Der Behälterbau ist im Herbst, die Biomethaneinspeisung ab April 2018 vorgesehen. Die übrigen Projekte in den Regionen Grand Est, Hauts-de-France und Centre-Val de Loire folgen quartalsweise versetzt. Im ersten Quartal 2019 soll auch das letzte dieser vier Projekte ans Netz gehen.

Wie bereits realisierte bzw. in Bau befindliche französische Projekte umfassen die Aufträge neben der Gärstrecke eine Gasaufbereitungsanlage zur Biomethanerzeugung mittels membranbasierter Gaspermeation mit Kapazitäten von bis zu 130 Nm³/h Biomethan für die Einspeisung ins lokale Gasnetz. Zu einem späteren Zeitpunkt kann diese Kapazität bis zu 260 Nm³/h erweitert werden. Die Ausgestaltung der Anlagen erfolgt gemäss der Vorgaben des jeweiligen Erdgasnetzbetreibers, da die Gasqualitäten in den Regionen variieren.

Hitachi Zosen Inova BioMethan fertigt die Membrananlagen in der Produktionsstätte am Firmensitz in modularer Containerbauweise und liefert sie von dort zur jeweiligen Baustelle nach Frankreich, um sie an die Gärstrecke anzuschliessen. Um hohe Verfügbarkeiten von bereits in Betrieb befindlichen Anlagen zu gewährleisten, hatte das Unternehmen bereits im Jahr 2016 eine Serviceniederlassung in der Region Grand Est nahe Troyes gegründet. Dieser Standort wird mit zunehmender Anzahl der Anlagen sukzessive ausgebaut.

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