Als Generalunternehmer errichtet die Hitachi Zosen Inova BioMethan GmbH (HZI BioMethan) eine Gärstrecke mit Biogasaufbereitungsanlage in Brie-Comte-Robert, Frankreich. Die Biomethan-Ersteinspeisung in das Netz von Gaz Réseau Distribution France (GRDF) Ende März markiert einen wesentlichen Meilenstein des Projekts, das nun kurz vor dem Abschluss steht.

Der Auftrag Brie umfasst neben der Gärstrecke eine Gasaufbereitung mit Membrantechnik für eine Einspeisekapazität von 130 Nm³/h Biomethan. Diese absolvierte im März den sogenannten CRIGEN-Test des Netzbetreibers: Nach einer Woche Probebetrieb folgt dessen dreiwöchige Auswertung, um genauestens zu prüfen, ob die Qualität des Biomethans den hohen Ansprüchen von GRDF genügt. „Der Test ist Voraussetzung für die Einspeisung und entscheidend für die abschliessenden Arbeiten“, betont Lars Kiaup, verantwortlicher Projektmanager bei HZI BioMethan. „Dank der Leistungsfähigkeit der HZI-Membrantechnik mit überdurchschnittlicher Kohlendioxid- und Methanselektivität gab es keine Beanstandung.“ Daher fand die Biomethan-Ersteinspeisung in das Gasnetz von GRDF bereits früher als geplant statt. Im Anschluss konnte die interne Leistungsfahrt beginnen. Dabei wurden über eine Dauer von 72 Stunden die mit dem Kunden vertraglich vereinbarten Parameter geprüft. Nun sind letzte Restarbeiten und die Übergabe an den Kunden die finalen Schritte zur Fertigstellung des Projekts.

Das Konzept der HZI-Biomethananlage zeichnet sich durch Flexibilität im Hinblick auf die Aufbereitungskapazität aus: Sie produziert durchschnittlich 130 Nm³/h. In einer späteren Betriebsphase plant der Betreiber, die Menge auf 260 Nm³/h oder 2,21 Mio. Nm³ Biomethan pro Jahr zu verdoppeln. Daher hat HZI BioMethan diese Erweiterungsmöglichkeit bereits in der Anlagenkonstruktion berücksichtigt.

Brie gehört zu einem Rahmenvertrag für den Anlagenbau in Frankreich, für den derzeit fünf weitere Projekte bei HZI BioMethan im Bau bzw. in der Projektbearbeitung sind.

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