Ein Konsortium der Hitachi Zosen Corporation und der KPN Energy Solution Co., Ltd. (KPN), das sich mit erneuerbaren Energietechnologien in Thailand befasst, hat einen Auftrag der WPGE Phetchaburi Co., Ltd. (WPP) zum Bau einer Energie-aus-Abfall-Anlage erhalten. Der Auftrag umfasst eine schürbasierte Abfallverbrennungsanlage mit einer Verarbeitungskapazität von 476 Tonnen in sechs Tagen und einer Energieproduktion von 7‘900 Kilowatt.

Projektüberblick
Hitachi Zosen und KPN werden die Energie-aus-Abfall-Anlage in einem Projekt mit Siedlungsabfallbehandlung und Energiegewinnung von WPP bauen; dabei handelt es sich um ein Joint Venture der STP&I Co., Ltd. Group, die sich auf Stahlkonstruktionen und Modulfabrikation spezialisiert, und der WP Green Energy Co., Ltd., einem Entwickler im Bereich der erneuerbaren Energien. Hitachi Zosen ist verantwortlich für das Design der Anlage, liefert Schlüsselanlagenteile, inklusive Feuerrost, führt die Installation vor Ort durch und stellt Aufseher für Betriebstests.
1. Kunde: PWGE Phetchaburi CO., Ltd.
2. Projekt: WPP Phetchaburi CO., Ltd.
3. Beschreibung: Schürbasierte Abfallverbrennungsanlage 476t/Tag (1 Linie); Energieproduktion 7‘900 kW
4. Ort: Tha Laeng, Phetchaburi Provinz, Thailand
5. Lieferung: Februar 2019

Umwelt- und Energielage in Thailand
Das wirtschaftliche Wachstum in Thailand hatte eine Zunahme der Abfallmengen zur Folge, womit auch Probleme mit Deponien unter freiem Himmel sowie illegale Abfallentsorgung aufkamen. Die Regierung fördert deshalb Reformen in der Abfallbehandlung und eine Wende zu erneuerbaren Energien. Im Zuge dieser Bemühungen strebt das Projekt die Schaffung eines „gesunden Material-Zyklus“ in Thailand an. Die Energie-aus-Abfall-Anlage ermöglicht die sichere, hygienische Verbrennung von Abfällen, welche zuvor zu Deponien gesandt wurden. Mit einer Energiegewinnungskapazität von 7‘900 Kilowattstunden erfüllt die Anlage die steigenden Energiebedürfnisse.